Urlaubszeit – sind Sie richtig versichert?

Steigende Einbruchszahlen im Verlauf der Ferienzeit

Die Statistiken der Versicherungswirtschaft beweisen, im Verlauf der großen, landesweiten Urlaubswochen steigt die Anzahl der Einbrüche merklich nach oben. Es wurden 2010 121.000 Wohnungseinbrüche verübt. Mit mehr als 6% eine deutliche Zunahme,
gut die hälfte davon am helllichten Tag. Trotzallem sind trotz aller hinweise nur dreiviertel der haushalte dagegen versichert.

Vor Antritt einer größeren Urlaubs- können diverse Schutzmassnahmen vor bösen Überrasschungen schützen.
Mitunter kann es sinnvoll sein, vor Beginn der Reise:

  • ab und zu den Briefkasten entleeren
  • Anrufbeantworter nicht mit hinweis auf Urlaub besprechen
  • mögliche Wertgegenstände und Urkunden ins Bankschließfach bringen
  • Wasser abdrehen
  • elektrische Geräte aus Steckdosen ziehen

Meerestauchen im Urlaub wird immer mehr gemocht . . .

Vielmals werden andererseits die hiermit in Beziehung stehende
Unwägsamkeiten vorallem von unerfahrenen Urlaubs- und Gelegenheitstauchern leicht verkannt.

So ist die sog. Caissonkrankheit – eine Taucherkrankheit, bei der sich Gasbläschen wegen zu rasches Auftauchen im Körper bilden – in modernen Unfall Versicherungen mitversichert. Diese Krankheit kann zu schwerwiegenden Folgeschäden bis hin zum
Tod der verunfallten Person führen.

In solchen Fällen sind Behandlungen in einer Dekompressionskammer mitversichert. Die gesetzliche Krankenkasse trägt i.d.R. daraus entstehende Kosten nicht.

Prüft man einen solchen Vorgang, ist auch im Sinne der privaten Unfallversicherung kein Versicherungsfall eingetreten.
Es fehlt an dem „plötzlich von außen“ auf den Körper einwirkenden Ereignis. Denn die Gasbläschen,
die zu der Unfallverletzung führen, wirken nicht von außen auf den Körper der versicherten Person ein. Somit ist auch die Übernahme der
Behandlungskosten normalerweise nicht Gegenstand der privaten Unfallversicherung.