Die UV in Bundesrepublik

Keiner ist vor Unfällen geschützt, es kann überall auf der Erde vorkommen. Sei es im Haushalt, beim Sport, im Verkehr, im Urlaub oder auf den Weg zur Arbeit. Entgegen der Landes gängigen Anschauung, passieren die meisten Unfälle nicht beim Arbeitsplatz, sondern im privaten Umfeld und im Urlaub. Dadurch reicht die gesetzliche Unfall-Versicherung im Rahmen der Vorsorge nicht aus.

Einmal gibt es die gesetzliche Unfall Versicherung und die private Unfall Versicherung.

Die gesetzliche Unfall Versicherung zählt zu den Sozialversicherungen und die Inhaber der gesetzlichen Unfall-Versicherung sind die Berufsgnossenschaften. In der gesetzlichen Unfall Versicherung sind jeder Arbeitskräfte und Angestellte versichert, die Beiträge zahlt der Arbeitgeber. Der Versicherungsschutz liegt vor während der Arbeit sowie auf dem direkten Weg von und zum Arbeitsort. Ebenso versichert, in der gesetzlichen UV, sind Azubis ebenso wie Studenten und Kinder, welche den Kindergarten, eine Kindertagesstätte oder die Schule besuchen.

Das Leistungspotenzial der gesetzlichen UV an Versicherte sind im wesentlichen medizinische und berufsfördernde Leistungen zur Reha ebenso wie Lohnersatz- bzw. Rückvergütungsleistungen in Geld (Hinterbliebenenrente, Verletztenrente, Verletztengeld). Die medizinische Behandlung wird als Sachleistung eingewilligt; der behandelnde Arzt stellt eine Rechnung unverzüglich an die verantwortliche Berufsgenossenschaft aus.

Die private Unfall Versicherung hingegen bietet günstigen Versicherungsschutz im privaten sowohl im beruflichen Bereich,an jedem Bereich der Erde und rund um die Uhr.
Hauptleistung der privaten Unfallversicherung ist die Arbeitsunfähigkeitsabsicherung. Kommt es zu einem Unfall bei dem bleibende Schäden entstehen, leistet die Unfall-Versicherung die festgelegte Erwerbsunfähigkeitsleistung je nach der Intensität der festgestellten Invalidität. Neben der Berufsunfähigkeitsleistung bieten Unfall Assekuranzen auch den Einschluß einer Übergangsleistung, Krankenhaustagegeld inklusive Genesungsgeld sowie einer Todesfallleistung an.

Als Unfall gilt ebenso, wenn durch eine verstärkte Kraftanstrengung an Gliedmaßen oder Wirbelsäule ein Gelenk verrenkt wird oder Sehnen, Kapseln, Bänder oder Muskeln zerrissen oder gezerrt werden.

Keine Unfälle sind i. d. R. Schädigungen hinsichtlich von selbstverursachten Straftaten, Kriegsereignissen, psychischen Reaktionen oder die Teilnahme an Motorrennen.
In den letzten Jahren führten viele Versicherer ausschlaggebende Optimierungen in ihren Unfallversicherungsbedingungen durch. Hinsichtlich dessen bieten zahlreiche aktuelle Tarife auch Versicherungsschutz bei Unfällen aufgrund Infektionen, Bewusstseinstörungen oder Schlaganfall.

Letztere werden in der Regel mittels eine sogenannte Infektionskausel definiert. Auf diese Weise sind Krankheiten wie Borreliose und FSME durch Zeckenstiche als Unfall bewährt und werden je nach Bedingungswerk des jeweiligen Versicherers gleichermaßen entschädigt.

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